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SUMMARY:Claudio Monteverdi – Marienvesper
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text] \nSonntag\, 19.01.2025\nKatholische Kirche Frauenfeld | 17:00 Uhr\n[/vc_column_text][gsf_space desktop=”45″ tablet=”35″ tablet_portrait=”30″ mobile_landscape=”25″ mobile=”20″][vc_column_text]Claudio Monteverdi (1567-1643) Vespro della Beata Vergine \nensemble cantissimo  \nMarkus Utz\, Leitung \nBernhard Prammer\, Orgel \nRui Staehelin\, Theorbe \nMatthias Müller\, Lirone und Violine \n  \n  \nDie „Marienvesper“ (Vespro della Beata Vergine) von 1610 gehört zu den großartigsten Sakralwerken aller Zeiten. Claudio Monteverdi zeigt darin alle Facetten seiner Meisterschaft und verbindet in genialer Weise den damals vorherrschenden\, feierlichen Kontrapunkt mit emotional tief bewegender Klangrede. In abwechslungsreicher Weise vereinigen sich prachtvolle Chöre und virtuose Solisten zur Verherrlichung der Gottesmutter Maria. Das ensemble cantissimo unter Leitung von Markus Utz präsentiert die selten zu hörende Continuo-Fassung\, die den Chor und die räumlichen Effekte der Musik in den Mittelpunkt stellt. \n[/vc_column_text][gsf_space desktop=”45″ tablet=”35″ tablet_portrait=”30″ mobile_landscape=”25″ mobile=”20″][vc_column_text el_class=””] \nProgramm \nClaudio Monteverdi (1567–1643)\nVespro della Beata Vergine da concerto composta sopra canti firmi \n„Marienvesper zum Konzertieren komponiert über „cantus firmi“  \nDauer ca. 70 Min. \nIntonatio: Deus in adiutorium \nResponsorium: Domine ad adiuvandum \nPsalmus 109: Dixit Dominus \nConcerto: Nigra sum \nPsalmus 112: Laudate pueri \nConcerto: Pulchra es \nPsalmus 121: Laetatus sum \nConcerto: Duo Seraphim \nPsalmus 126: Nisi Dominus \nConcerto: Audi coelum \nPsalmus 147: Lauda Jerusalem \nFrescobaldi: Recercar sopra »Santa Maria« \nHymnus: Ave maris stella \nMagnificat a 6 \nAusführende: \nBernhard Prammer\, Orgel \nRui Staehelin\, Theorbe \nMatthias Müller\, Lirone und Violone \n  \nSolisten: \nSopran:            Heike Heilmann\, Maria Bernius \nAltus:               Philipp Cieslewicz \nTenor:              Philipp Claßen\, Andreas Weller\, Hannes Wagner \nBass:                Hans Porten\, Guilherme Roberto \nensemble cantissimo \nMarkus Utz\, Leitung[/vc_column_text][gsf_space desktop=”45″ tablet=”35″ tablet_portrait=”30″ mobile_landscape=”25″ mobile=”20″][vc_column_text el_class=””] \nKurzeinführung \nDie Marienvesper gilt als Summa und Vermächtnis von Monteverdis geistlicher Musik. Sie bewegt sich an der Schwelle: Sie bezieht auch Formen weltlicher Musik mit ein\, und sie verbindet den Rückblick auf eine große Tradition der Vokalmusik mit dem Ausblick auf einen neuen Stil und eine neue Zeit. \nIm September 1607 starb nach 8 Jahren Ehe seine Frau und hinterließ ihn als getroffenen Witwer mit zwei kleinen Söhnen. Dann schienen die Probleme am Hof Gonzaga\, wo er als Kapellmeister angestellt war\, sich zu häufen: er arbeitete recht viel für wenig Salär\, und er konnte wohl zunehmend auch seine Ambitionen nicht mehr sinnvoll umsetzen. Nach über zwanzig Jahren in Mantua war er an einem toten Punkt angelangt. \nIn der Zeit der Drucklegung der Vesper schien er sich beruflich befreien zu wollen. Er widmete die Sammlung Papst Paul V. und schielte eventuell auf eine Anstellung in Rom oder vielleicht Venedig. Daraus wurde zunächst aber nichts. Spätestens 1612 war er durch den Tod seines Arbeitgebers\, dem Herzog Vincenzo Gonzaga\, arbeitslos geworden\, und nun war es nötig\, sich neu umzusehen. Im Jahr darauf verstarb der Kapellmeister des Markusdoms in Venedig\, Giulio Cesare Martinengo\, und Monteverdi bewarb sich für das Amt. Er wurde genommen und blieb in dieser Position bis zu seinem Tod im Jahre 1643. \nBis heute ist nicht klar\, ob das Werk überhaupt einen Gesamtzusammenhang hat und nicht vielmehr eine Art lose Sammlung von Konzerten und Psalmen darstellt. Zumal Monteverdi in den musikalischen Stilen und dem Umfang der Besetzung sozusagen hin- und herspringt; mal gibt es expressive und virtuose Solo-Concerti\, dann wieder entstehen wahre Klangkathedralen durch den Einsatz des Doppelchores\, die an frühere Renaissance-Zeiten erinnern. \nIm Zentrum des Werkes steht die Verehrung der Gottesmutter Maria – die Gebete “Ave maris stella” oder “Sancta Maria\, ora pro nobis” werden berückend schön in Musik gefasst\, ehe die Komposition mit einer virtuos-innigen Vertonung des Magnifikats\, dem Lobpreis der Maria aus dem Neuen Testament\, endet. \nSchon der Anfang der sakralen Marienvesper ist bemerkenswert\, denn Monteverdi zitiert darin mit seiner Oper “Orfeo” ein weltliches Werk. Die musikalischen Neuerungen\, die sich auch durch die Erfindung der Oper ergeben hatten\, fügt Monteverdi nahtlos ein in seine geistliche Musik. \nDie Vesper besteht aus fünf Psalmvertonungen\, drei Concerti\, einer Motette\, einem Hymnus\, einem Responsorium\, einer Sonata und einem Magnificat. \n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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